Positionspapier der Programmpartner von "Kultur macht Stark"
Die aktuelle Förderperiode von „Kultur macht stark“ endet im Dezember 2027. Für eine Fortsetzung ab 2028 gibt es bislang keine Zusage. Seit dem Start des Bundesprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ 2013 haben bereits über 53.000 Projekte für Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland stattgefunden. Dabei wurden mehr als 1,5 Millionen Teilnehmende erreicht und ihnen konnten Zugänge zur kulturellen Bildung eröffnet werden. Fast 21.000 Bündnisse für Bildung engagierten sich bisher in den Projekten, initiiert durch 100.000 zivilgesellschaftliche Akteure. Ohne „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ werden in Deutschland zentrale Strukturen zur Förderung von Bildungsgerechtigkeit wegbrechen. Ein Wegfall bedeutet: weniger kulturelle Lernräume, weniger Unterstützung für Kinder, die nicht auf Ressourcen im Elternhaus zurückgreifen können – und damit weniger Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe. „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ ist mehr als ein Förderprogramm für kulturelle Bildung: Es ist ein wirksames Instrument gegen Bildungsarmut, soziale Spaltung und ungleiche Lebenschancen. Darum ist eine Fortsetzung ab 2028 um mindestens weitere 5 Jahre – wie im Koalitionsvertrag vorgesehen – unabdingbar. Wir setzen uns dafür ein, dass „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ (2028–2032) verlässlich weitergeführt wird.
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Seminar Nr. 315-2026 Hochsensibilität bei Kindern – wie wir ihnen helfen können, ihre Potenziale zu entfalten
Ein ausgeprägtes Maß an Feinfühligkeit stellt eine wertvolle Bereicherung der Persönlichkeit dar, geht zugleich aber manchmal mit erheblichen Herausforderungen für die Betroffenen einher. Kinder, die hochsensibel sind, erfassen ihre Umgebung spürbar intensiver – akustische Reize, Helligkeit, Farbspektren, Gerüche und Emotionen erreichen sie in einer individuellen und mitunter überwältigenden Ausprägung.
Besonders in unbekannten oder sich verändernden Situationen kann die Fülle an Sinneseindrücken rasch zu einer Überforderung führen, wodurch diese Kinder häufig dazu tendieren, sich zurückzuziehen. Gleichzeitig offenbaren sie beeindruckende Kompetenzen: Oft zeichnen sie sich durch ein tief empfundenes Mitgefühl, ein sensibles Gespür für Ästhetik und ein hohes Maß an Kreativität aus.
Wir können die Kinder in ihrer positiven Entwicklung unterstützen, wenn wir Hochsensibilität verstehen und auf diese spezifischen Anforderungen eingehen, während wir zugleich ihre Ressourcen stärken.
Termin: 11.05.2026
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Letzte Aktualisierung: 23.03.2026
